SappaLostra und Volksbank Darmstadt-Südhessen eG präsentieren

Fr 04.09.20 // Poetry-Sommer-Slam

Moderation Tilman Döring // Special Guest: Lennart Schilgen

Kategorie: September | Spielplan | Poetry Slam | SappaLostra

Spielort: Mehrzweckhalle Einhausen, Schulstraße 8, 64683 Einhausen

Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:30 Uhr
VVK: 11 Euro inkl. Gebühr (Online zzgl. 3,50 Euro) / AK: 13 Euro | Karten erhältlich

Karten über AD-Ticket bestellen

Fr 04.09.20 // Poetry-Sommer-Slam

Info

Seit nun 8 Jahren ist der Poetry-Slam Bergstraße eine feste Institution auf der Bühne unserer alten Tabakscheune. Laut und Schrill performen hier die besten Bühnenpoet_innen Deutschlands und die heißesten Newcomer der Szene um Ruhm, Ehre und die Gunst des Publikums. Alles ist erlaubt, was mit Sprache, Körper und Stimme möglich ist, ob schnell gerappt, lyrisch nachdenklich oder komisch erzählt, hier kommt alles zur Sprache und auf den Punkt, was in 6 Minuten auf die Bühne gebracht werden kann. Und das beste daran: Ihr seid die Jury! Ihr seid der literarische Dieter Bohlen, die Heidi Klum der Bühnenkunst, der Marcel Reich Ranicki des Abends. Ihr bestimmt, welcher Dichter / welche Dichterin sich Kraft seiner / ihrer Worte in eure Herzen eingeschrieben hat und den Abend als Gewinner_in verlässt.
Moderiert wird der Slam wie immer von einem der erfahrensten und erfolgreichsten Slampoeten Deutschlands und unserem privatem Host der Herzen Tilman Döring.

LINE UP:

- Lenny Felling (Mainz)
- Theresa Hahl (Bochum)
- Stella Jantosca (Marburg)
- Pauline Phuze (Frankfurt a.M.)
- STOFFL (Hannover)

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Special Guest: Lennart Schilgen

Lennart Schilgen — Verklärungsbedarf

Lennart Schilgen sieht Verklärungsbedarf. In seinem neuen Programm dichtet und singt er gegen eine unzureichende Wirklichkeit an. Dabei schafft er es nicht nur, Probleme auszublenden, er hilft auch anderen dabei, sich in schwierigen Situationen in die Tasche zu lügen: Es gibt Partylieder für Leute, die nicht gerne auf Partys gehen. Trennungslieder für Leute, die sich nicht gerne trennen. Und Publikumsbeteiligung für Leute, die sich nicht gerne an Dingen beteiligen.

Mit "Funken schlagender Sprachkunst" (AZ) und hintergründiger, leichtfüßiger Komik erzählt er Geschichten von Anti-Helden, die so nah am Leben sind, dass man ihm gerne jedes Wort glaubt — mitunter hoffend, es möge sich nicht wirklich alles so zugetragen haben.

Inzwischen hat ihm das schon etliche Kleinkunstpreise eingebracht, zuletzt den Stuttgarter Besen 2018 in GOLD. Natürlich weiß er, dass solche Preise nichts über die Qualität aussagen müssen. Aber wenn er sie selbst gewinnt, kann er da erstaunlich gut drüber hinwegsehen.

Referenzen

• Prix Pantheon-Nominierung 2019
• Stuttgarter Besen 2018 in GOLD
• Kabarettbundesliga 2017/2018
• Troubadour Deutscher Song Contest 2017: 3. Platz
• St. Ingberter Pfanne 2017: Jury- & Jugendjury-Preis (Mit "Tonträger")
• Herborner Schlumpeweck 2017: Jury- & Publikums-Preis (Mit "Tonträger")
• Bielefelder Kabarettpreis 2016: 1. Platz
• Deutscher Chansonpreis-Nachwuchspreis 2015
• Chansonwettbewerb Der Troubadour 2013: Förderpreis
• Potsdamer Chansonfestival 2012: 1. Preis & Publikumspreis

Pressestimmen

"Mit raffinierten Texten und intelligenter Musik brachte er das Publikum die ganze Zeit zum Lachen. […] Wer Bodo Wartke mag, wird Lennart Schilgen lieben." NDR

"All diese charmanten Frechheiten verpackt er zudem in so eingängige Melodien, dass man seinen Auftritt so lange im Ohr behalten wird, bis man endlich jeden weiteren talentierten Liedermacher mit Lennart Schilgen vergleichen muss." Berliner Zeitung

"Funken schlagende Sprachkunst" AZ

"In den sprachlich ausgefeilten Songtexten entfaltet sich Poesie. […] Komisch und rührend zugleich." Neue Westfälische

"Das ist besser, witziger, geistreicher als vieles, was uns im TV- Abendprogramm geboten wird. Lennart Schilgens mit Charme vorgetragene Lieder und Gedichte vermitteln pure Lebensfreude." Rheinpfalz

"Sprachlich sehr dicht und mit einem Maximum an skurrilen Einfällen ausgestattet." Haller Kreisblatt

"Urkomische Performance!" Remscheider General-Anzeiger

"Man geht mit Freude mit auf seine doppelten Böden, man jubelt innerlich über die vielen Einfälle und Reime […] Wunderbar leichte, überraschend unaufwändige und höchst einfallsreiche Songs." Aus der Laudatio zum Deutschen Chansonpreis-Nachwuchspreis

Lennart Schilgen — Engelszungenbrecher

Einmal den Kopf schief gelegt, schon sieht die Welt ganz anders aus — Lennart Schilgen findet Blickwinkel, aus denen das vermeintlich Feststehende auf einmal wackelig erscheint. Und bringt es dann in seinen Liedern zum Kippen: Vom Tragischen ins Komische, vom Schönen ins Schräge. Oder auch mal umgekehrt.

Mit Wortwitz und Ironie singt er über innere und äußere Schweinehunde, Black-Metal-Bands, die Liebe und alle anderen, die sich nicht wehren können. Die gute Nachricht ist: meistens will man sich gar nicht wehren. Sondern lieber verhalten mitsingen, schließlich sind die Melodien so hübsch eingängig. Gelegentlich ist das sogar erlaubt, oft scheitert es aber daran, dass es anders weitergeht, als vermutet: mit verwegenen Reimen und Zeilensprüngen dreht er sich selbst das Wort im Munde um, wird vom Draufgänger zum Dran-Vorbei-Schleicher oder vom halben Hemd zum Hooligan.

Dazu spielt er abwechselnd Klavier und Gitarre, versiert und vielseitig, mal zart, mal rabiat — aber stets im Sinne der Texte, vorgetragen mit grundsolider Heiterkeit und bisweilen bedenklichem Mienenspiel. Was dabei herauskommt ist subtiler Wahnsinn zum Wohlfühlen. Oder, um es mit dem letzten Satz seines Pressetextes zu sagen: Geschichten, wie sie das Leben gerne geschrieben hätte.

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